Aufbruch
Wehmut, ein mir nur äußerst selten geläufiges Gefühl. Doch es ist es soweit. Ich bin ab jetzt Teilzeitschüler an der CBF. Und ich fühle sie, die Wehmut. Sogar jetzt schon, obwohl ich bis jetzt nur die Entscheidung getroffen habe. Plötzlich sind alle Probleme an der Bibelschule die ich vorher als unüberwindliche Hindernisse gesehen habe zu kleinen Problemchen geworden. Ich fange jetzt schon an die Leute zu vermissen. Wehmut. Ich kenne das gar nicht. Hinzu kommt eine unbestimmte Portion Zukunftsangst. Auch dies ein Gefühl, das mir sonst nicht geläufig ist. Woher kommen diese komischen Gefühle? Ich werde mich jetzt an verschiedenen Kunsthochschulen in ganz Deutschland bewerben. Es geht in Richtung Visuelle Kommunikation / Medien Design. Und weil ich die Zeit brauche mich vernünftig auf die Bewerbungen vorzubereiten, hab ich mir diese zeitliche Freiheit genommen. Also die Teilzeitfreiheit.
Ich fühl mich jetzt frei wie ein Vogel. Wie ein Vogel der grade flügge wird. Ich weiß das es gut ist jetzt endlich loszufliegen. Aber ich weiß nicht ob meine Flügel mich schon tragen können. Werde ich sanft dahingleiten oder werde ich einfach hart auf den Boden der Tatsachen aufschlagen? Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht erfühlen.
Aber nachdem mir dieser Gedanke in den Sinn kommt, kommt mir unweigerlich auch eine meiner absoluten Lieblingspassagen in der Bibel in den Sinn.
Jes. 40
Wie endgeil. Wenn ich schwach bin macht er mich stark. Auch wenn ich es nicht fühle, kann mich darauf hundertprozentig verlassen. Geil. Endgeil.
Weak is the new strong.
Ich fühl mich jetzt frei wie ein Vogel. Wie ein Vogel der grade flügge wird. Ich weiß das es gut ist jetzt endlich loszufliegen. Aber ich weiß nicht ob meine Flügel mich schon tragen können. Werde ich sanft dahingleiten oder werde ich einfach hart auf den Boden der Tatsachen aufschlagen? Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht erfühlen.
Aber nachdem mir dieser Gedanke in den Sinn kommt, kommt mir unweigerlich auch eine meiner absoluten Lieblingspassagen in der Bibel in den Sinn.
Jes. 40
27 Ihr Leute von Israel, ihr Nachkommen Jakobs, warum klagt ihr: »Der Herr kümmert sich nicht um uns; unser Gott lässt es zu, dass uns Unrecht geschieht«?7 28 Habt ihr denn nicht gehört? Habt ihr nicht begriffen? Der Herr ist Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, seine Macht reicht über die ganze Erde; er hat sie geschaffen! Er wird nicht müde, seine Kraft lässt nicht nach; seine Weisheit ist tief und unerschöpflich. 29 Er gibt den Müden Kraft und die Schwachen macht er stark. 30 Selbst junge Leute werden kraftlos, die Stärksten erlahmen. 31 Aber alle, die auf den Herrn vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen.
Wie endgeil. Wenn ich schwach bin macht er mich stark. Auch wenn ich es nicht fühle, kann mich darauf hundertprozentig verlassen. Geil. Endgeil.
Weak is the new strong.
Labels: Mediendesign, Studium